Was war 2011 Ja, was war eigentlich 2011 vor unserer Zeitrechnung? Genau, es war Steinzeit. Die war auch im Liegnitztal, der Bach hat schon immer das Tal geformt und die Kinder haben schon immer am Bach gespielt. Besonders toll war auch die Steinzeit- Olympiade, denn von wem haben es sich die alten Griechen abgeschaut? Genau, von uns, von der Liegnitz-Steinzeitwoche. 32 Kinder und Jugendliche mit ganz verschiedenen Hintergründen und vielfältigen Talenten haben sich dieses Jahr in die Steinzeit zurückfallen lassen, und sind dort mit Mammut und Säbelzahntiger um die Wette gelaufen. Nebenbei hat man Feuer gemacht, rohes Fleisch gegrillt, sich im Bach gewaschen, zu Steinzeitziehharmonika gesteppt und sich umarmt. Auch den Liegnitzsee haben wir besucht, der sich im Lauf der Jahrtausende auch nur langsam verändert (doch, ja, man merkt auch hier den Klimawandel. Wir müssen was dagegen tun). Und völlig neue archäologische Ausgrabungen in der Nähe von Mariapfarr liefern eine feste Überraschung: Es gab bereits zur Steinzeit ein modernes Postsystem. Und wenn ihr uns das nicht glaubt, dann schaut doch mal vorbei in der Liegnitz, unserer Steinzeitliegnitz, die 2011 v. Chr. und 2011 n. Chr. toll war und 2012 n. Chr. wieder toll sein wird. Was war 2010 Afrika, Afrika! Auf unserer Liegnitzalm in Salzburg machten wir dieses Jahr einen Ausflug auf den vielfältigen afrikanischen Kontinent. Welche Tiere hat eine Farm in Afrika, die eine österreichische nicht hat. Welche Menschen leben in Afrika und was haben sie mit uns zu tun? Gibt es so wunderbare Landschaften wie die Liegnitz auch in Afrika? Ist es in Afrika immer nur heiß und warum gibt es dann in Afrika Pinguine? Und warum heißt Afrika eigentlich Afrika. Diese und ähnliche Fragen haben wir uns in sieben aufregenden Tagen gestellt. Natürlich durfte das jährliche Plantschen im Liegnitzbach nicht fehlen, wo Dämme den Bach verschönerten und Swimmingpools die Liegnitz zu einem Luxushotel machen. Die Wanderung zum See war für die Jugendgruppe ein tolles Erlebnis bei Kaiserwetter und die Kinder erlebten bei ihrem Ausflug ins Dorf eine ganze Menge. Die Olympischen Spiele waren auch dieses Jahr an Spannung nicht zu übertreffen und die Alm-Disco war die Party des Jahres. Die halbtäggige Abenteuersimulation über afrikanisches Leben hat den Kindern großen Spaß gemacht und Einblicke in den Lebensalltag afrikanischer Kinder gegeben. Die 32 Kinder und Jugendlichen zwischen 7 und 15 Jahren erarbeiteten sich eigene Trommeln, mit denen sie der Liegnitz ihren diesjährigen Rhythmus gaben. Wandern Sie also im Liegnitztal und werden plötzlich von einem Trommelgewirbel zum Tanzen verführt oder von einem Elefantennieser begrüßt, dann wundern sie sich nicht. Wir waren da... 2010 hat aber auch die "Maria Eisner Erholungswoche" stattgefunden Maria Eisner Erholungswoche ein voller Erfolg Auch im August 2010 konnte die Maria Eisner Erholungswoche dank 32 SponsorInnen erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt 32 Kinder, 7 BetreuerInnen, darunter eine Ärztin, eine Moto- und eine Kindergartenpädagogin, und 2 Köchinnen sorgten sich um das leibliche Wohl unserer weltberühmten Maria. Wie jedes Jahr mimten die SchauspielerInnen Spaß bei den olympischen Spielen und sogar der Brunch wurde erfolgreich absolviert. Auch wenn sich jedes Jahr die Frage stellt, ob sich eine eigene Woche für Maria lohnt, ist sie doch die beste der Welt, deren Schick und Charme uns halt einfach sehr gefällt. ausZEIT 2010 in einem Bild Was war 2009 Das musst Du Dir einmal vorstellen, was die alles können, die 32 Kinder und Jugendliche, die im August 2009 mit ausZeit auf der Liegnitzalm waren: Frösche nachmachen, Beatboxen, georgische Sprache, Stelzen gehen, Geschichten vorlesen, Autos designen, Discos organisieren, Geheimsprachen sprechen, ein internationales Postzentrum aufbauen, Bergbau, Schwammerl suchen, Bodypainting, an olympischen Spielen teilnehmen und dort mindestens Sechster werden, Impulse weitergeben, in einem Elementenchor singen, als BildhauerInnen Kunstwerke bauen, trösten, kitzeln, auf den Berg wandern, weinen, wenn man traurig ist, lachen, wenn man Lust dazu hat, tanzen, eine Waschmaschine nachmachen, steilste Bergstücke besteigen, niesen wie ein Elefant, neue Spiele erfinden, uns BetreuerInnen reinlegen, LokführerIn sein, alles über die vier Elemente wissen, das Dampferl genießen, SponsorInnenplakate malen (also Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Geheimnisse für sich behalten, Geburtstage feiern, Mystischesternzeichenrätselrallyesmitunglaublichschwierigenaufgaben lösen, wertvolle Steine kilometerweit tragen, tanzen bis zum Umfallen. Und am besten können sie, und dazu können wir inzwischen fast eine Fortbildung anbieten: Umarmen. Niemand kann so gut umarmen wie die Kinder und Jugendlichen auf der Liegnitzalm. Falls Du Dir jetzt völlig zurecht denkst, dass das ja gar nicht möglich ist und wir von einem anderen Stern sein müssen, dann überzeug Dich selbst und schau bei den Fotos nach, die du findest. Im August 2010 geht’s weiter...